Strategische Veränderungsprozesse
Hochwasserschutzprogramm

Hochwasserschutzprogramm

Die Sachlage

Das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Umwelt hat in Zusammenarbeit mit den Wasserverbänden intensiv am Hochwasserschutzprogramm-2 gearbeitet, um an 89 verschiedenen Orten in den Niederlanden die primären Hochwasserschutzanlagen zu optimieren. Primäre Hochwasserschutzanlagen sind häufig Deiche und Dünen, die das Land vor dem Wasser der Nordsee, der großen Flüsse und des IJssel- sowie Markermeer schützen. Das neue Hochwasserschutzprogramm wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Staat und Wasserverbänden realisiert. Bei der Entgegennahme des ersten Programms lobte Ministerin Schultz van Haegen diese Zusammenarbeit sowie die starke Berücksichtigung von Kostenmanagement und Priorisierung: die am stärksten gefährdeten Gebiete zuerst angehen.

Unser Beitrag

Am jährlichen Thementag treffen sich alle Partner, die am Hochwasserschutzprogramm-2 arbeiten, zum Erfahrungsaustausch. 2013 wurden wir damit beauftragt an diesem Tag eine Plenarsitzung für zirka 200 Beteiligte zu organisieren. Unsere interaktive Sitzung trug den Titel „Hilfe, ein Deich in meinem Garten!“. Dabei ging es um die Bedeutung der Bürgerbeteiligung bei der Vorbereitung großer infrastruktureller Projekte, die große Auswirkungen auf die Umgebung haben. Wie geht man mit damit um, und wie kommuniziert man vor, während und nach einer umfassenden Deichverstärkung? Mit dem Einsatz einer Sensibilisierungskampagne für alle Deichverstärkungen haben wir, in Zusammenarbeit mit den fernsehnachrichten, landesweit auf die Deichverstärkungen und deren Folgen für die Umgebung aufmerksam gemacht.

Das Ergebnis

Inzwischen sind alle Projektorganisationen sich stärker der Bedeutung einer proaktiven Einbeziehung der Umgebung, des richtigen Umgangs mit Widerständen und der, soweit möglich, Umwandlung von Widerständen in Chancen bewusst.

Präsentation Hochwasserschutzprogramm endg.