Strategische Veränderungsprozesse
Pressemitteilung: Buch: ‚Die Zukunft der Mobilität 2030; endlich kommen die Niederländer zu Wort.‘

Pressemitteilung: Buch: ‚Die Zukunft der Mobilität 2030; endlich kommen die Niederländer zu Wort.‘

Informationen darüber, wie wir unsere Mobilität in der Zukunft leben und gestalten, werden nach wie vor nur von Wissensinstituten und Anbietern dieser Technologie gelenkt. Die beiden wichtigsten Entwicklungen, die sich bald in unseren Autos zeigen werden, sind Connected Cars und selbstfahrende Autos. In dem Buch ‚Die Zukunft der Mobilität 2030; endlich kommen die Niederländer zu Wort‘ werden die Niederländer nach ihrer Meinung dazu befragt. Mit überraschenden Ergebnissen.

Sie steigen in Ihr Auto ohne Lenkrad und Pedale, um zu Ihrem Ziel zu fahren, ohne dass ein aktiver Fahrer daran beteiligt ist. Oder Ihr Auto kommuniziert über das Internet unterwegs mit anderen Autos und Anlagen über die beste Route. Es klingt wie aus einem Science-Fiction-Film, aber ist inzwischen so gut wie Realität. Wissensinstitute, mit oder ohne Unterstützung der Regierung sowie Hersteller dieser Technologie und dieser Autos, scheinen uns vorzugeben, wie wir in der nahen Zukunft unser Fahr- und Reiseverhalten gestalten werden.

Einige der Ergebnisse

42% der niederländischen Bevölkerung sieht Risiken bezüglich des Hackens der Betriebssysteme von selbstfahrenden Autos. Sie wollen, dass die Systeme gut gesichert und ausgiebig getestet werden, bevor sie einsteigen würden.“

Etwa 66% der Niederländer wollen nicht, dass das Auto in der Stadt selbst fährt. Das hat mit der Tatsache zu tun, dass dort viele Radfahrer, Fußgänger, Straßenbahnen oder Busse unterwegs sind und dass es in der Stadt besonders viel Verkehrsaufkommen. Dem zugrunde liegt ein Abwägen des Vertrauens in die Technik gegen das Risiko, Menschen anzufahren, da diese sich unvorhersehbar verhalten. Mit anderen Worten: ‚Greift das Auto bei diesem unberechenbaren Verhalten wohl rechtzeitig ein?‘ Wer ist verantwortlich, wenn etwas passiert?“

Haftung ist ein anderes Thema. Zwischen 32% und 60% der Niederländer finden, dass sie selbst, als Fahrer, dafür haften, wenn ein selbstfahrendes Fahrzeug eine Ordnungswidrigkeit begeht oder in einen Unfall verwickelt ist.“

Frauen geben das Lenkrad nicht aus der Hand

Die meisten Teilnehmer der Studie sind vertraut mit (teilweise) selbstfahrenden Fahrzeugen, aber das Phänomen Connected Cars – die einige bereits in bescheidener Form besitzen – ist für viele ein großes Mysterium. Das Buch zeigt, dass die meisten Niederländer ein mäßig positives Bild dieser Technologien haben und es als Stress erfahren, das Lenkrad aus der Hand zu geben. Überraschend ist die hohe Anzahl von Frauen unter den Befragten, die hier zurückhaltend sind. Gering qualifizierte Teilnehmer haben die größten Schwierigkeiten mit diesen fortschreitenden Technologien. Aber es gibt auch positive Zeichen. Höher Qualifizierte und vor allem Männer im Alter ab 55 Jahren stehen Connected Cars sehr positiv gegenüber und geben gerne das Lenkrad aus der Hand. Letzteres vorzugsweise im Stau und auf Autobahnen und weniger gerne in der Stadt. Einige wichtige Ergebnisse sind:

Das Buch

Marco Maréchal veröffentlicht in seinem kürzlich erschienenen Buch „Die Zukunft der Mobilität im Jahr 2030“ zum ersten Mal eine landesweite Meinungsumfrage darüber, wie die Niederländer ihre Mobilität in der nahen Zukunft sehen. Der Autor stellt Ihnen, teilweise auf der Grundlage dieser Ergebnisse, seine Vision über dieses faszinierende Thema vor. Die Studie befasst sich mit dem Wissen, der Einstellung und dem Verhalten der Befragten bezüglich Connected Cars und (semi-)autonomen Autos. Die Teilnehmer sind ein Querschnitt der niederländischen Gesellschaft. Von gering bis hoch qualifiziert, Mann und Frau, 16- bis 84-Jährige sowie Menschen, die für technologische Entwicklungen offen sind, bis hin zu zurückhaltend eingestellten Befragten.

Vision

Neben den Forschungsergebnissen wurde das Buch mit vielen weiteren Informationen zu diesem Thema, den wichtigsten aktuellen Entwicklungen in der Praxis der Mobilität und der Zukunftsvision des Autors ergänzt. Marco: „Der Automobilsektor, Projekte mit Connected Cars und selbstfahrenden Autos sowie die vielen sich hieraus ergebenden Projekte sind größtenteils technisch motiviert. An sich ist das nicht schlimm und diese Herangehensweise ist auch notwendig, aber ich vermisse dabei die breitere Perspektive, wo Partizipation, Kommunikation und aktive Beteiligung der Verbraucher von großer Bedeutung sind, um verschiedene Projekte und technologische Entwicklungen weiterzubringen und aktiv anzuregen. Die Niederländer sind schließlich diejenigen, die die technologischen Entwicklungen in der Zukunft nutzen werden. Wenn die Ideen, Bedürfnisse und Erfahrungen der Niederländer aktiv bei Projekten mit einbezogen werden, wird der Widerstand dagegen reduziert und sichergestellt, dass diese Projekte von der Bevölkerung rasch angenommen werden.

 

Die Zukunft der Mobilität 2030

Das Buch ist erhältlich als gebundene Ausgabe für € 34,45 und als Taschenbuchausgabe für € 30,20 exklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Versandkosten. Zu bestellen über  www.toconnect.nl.

Hinweis an die Redaktion:

Über den Autor

Marco Maréchal (1970) ist Direktor und Gründer von Connected Strategische Veranderingsprocessen. Nach seinem Studium der Kommunikation und Psychologie absolvierte Marco verschiedene andere Ausbildungen und Kurse und gründete 1996 seine eigene Organisation. Er ist Berater und Sparringspartner mehrerer Organisationen im Bereich Mobilität, Verkehr und Transport.

Sollten Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen oder möchten Sie Marco Maréchal gerne persönlich zu diesem Thema sprechen, können Sie über info@toconnect.nl oder unter 0031 (0)651 22 32 37 Kontakt aufnehmen.